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3.800 Negative – Der Nachlass des Amateurfotografen Friedrich Hülsmann

Der fotografische Nachlass Friedrich Hülsmanns (1904–1979)

Der Nachlass

Der amateurfotografische Nachlass von Friedrich Hülsmann (1904-1979) ist erst spät entdeckt worden. Margarete Mainx (Hamburg), die letzte und langjährige Mitarbeiterin der Eheleute, hatte nach dem Tod der Witwe Gertrud Hülsmann aus deren Nachlass einen Holzkasten ersteigert. Dieser Kasten enthält geschätzt 3.800 Negative aus den 1930er Jahren und wurde dem Museum Huelsmann 2020 zur dauerhaften Aufbewahrung durch Schenkung übergeben.

Urheber dieser Schwarz-Weiß-Aufnahmen ist Friedrich Hülsmann selbst, der seit 1925 in Hamburg lebte und dort nach verschiedenen Zwischenstationen Werbeleiter der Hansa Mühle GmbH (seit 1934 AG) wurde.

Die Ausstellung

Auf Initiative der Provenienzforscherin Dr. Brigitte Reuter wurde das Negativmaterial in den Elbe-Werkstätten, Hamburg, gescannt und für das Projekt „Vermächtnis sucht Herkunft“ erstmalig ausgewertet. Eine fotogeschichtliche Bestandsaufnahme erfolgte durch Prof. Dr. Anna Zika, Fachhochschule Bielefeld, die zusammen mit Studierenden des Fachbereichs Gestaltung Konzepte für eine Ausstellung im Museum Huelsmann sowie in der Galerie von Artists Unlimited und die Publikation „Zwischen Buxtehude und Bergamo. Fotografien aus den 1930er Jahren von Friedrich Hülsmann“ entwickelte.

Begleitend zur Ausstellung haben Malte Michels, Malte Oing und Till Stürmann eine Website erstellt, auf der rund 200 Motive zu betrachten sind, jeweils versehen mit Kurztexten von Anna Zika und einigen Hörstationen, gesprochen von Roland Hemmo

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